Sherbet Kids Momoko, 2012

2001 kam die erste Momoko Doll auf den Markt. Die japanische Chef-Designerin Namie Manabe gestaltete die 27 cm-Puppe für das Software-Unternehmen Petworks als Nebenprodukt. 2004 wurde die Momoko-Produktion dem Tokioter Puppenhersteller Sekiguchi übertragen (welcher mit den Monchhichi‘s weltweite Bekanntheit erlangte). „Momoko“ bedeutet übersetzt „Pfirsichkind“ bzw. „Pfirsichmädchen“.

Die Werbestrategie der Momoko-Produktlinie zielte auf junge Frauen zwischen 20 und 30 Jahren ab, die bislang kein Interesse an Fashion Dolls zeigten. Die zierliche und überaus bewegliche Momoko wurde zum Sinnbild der modernen japanischen Frau, die einfach alles tragen kann. Sie spiegelte die unterschiedlichsten Modestile und -trends wider: von verspielt-romantisch bis punkig, von japanisch-traditionell bis zum Uniform- und Cowboy-Look.

Die Sherbet Kids Momoko Doll wurde 2012 hergestellt. Sie trägt eine Latzhose in hellem Lavendel und ein schwarzes Bowling-Shirt. Ihre langen Strümpfe zeigen ein Ringelmuster in grau und weiß. An den Füßen trägt Momoko sog. Creepers (Schuhe mit dicken Kreppsohlen).

„Sherbet“ bedeutet übrigens „Sorbet“ (in der alten Schreibweise „Scherbett“). Vermutlich wird mit dem Begriff auf den Farbton der Latzhose angespielt.

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